Hunde, die abwechslungsreich und hochwertig gefüttert werden, sind in der Regel gut mit Vitaminen versorgt. Trotzdem gibt es Situationen, in denen einzelne Nährstoffe zu kurz kommen, zum Beispiel bei einseitiger Fütterung, im Alter oder in Zeiten von Stress.
Diese Vitamine braucht dein Hund
Vitamin A trägt zu normaler Sehkraft, gesunder Haut und einer funktionierenden Immunabwehr bei. Die B-Vitamine sind zentral für den Energiestoffwechsel und die normale Funktion des Nervensystems. Vitamin D reguliert den Kalziumhaushalt und ist damit wichtig für Knochen und Muskulatur, während Vitamin E die Zellen vor oxidativem Stress schützt.
Woran du einen Mangel erkennen kannst
- Stumpfes Fell oder vermehrter Haarausfall
- Trockene, schuppige Haut
- Müdigkeit oder weniger Appetit
- Häufige Infekte oder langsame Genesung
Wer besonders gefährdet ist
Ältere Hunde, Hunde mit einseitigem oder selbst zusammengestelltem Futter, Tiere in stressigen Lebensphasen und Hunde mit Magen-Darm-Erkrankungen haben ein höheres Risiko für Nährstofflücken, weil ihr Körper Vitamine schlechter aufnimmt oder mehr davon verbraucht.
Was du tun kannst
Der erste Schritt ist ein Blick auf die Futterqualität: Enthält es klar deklarierte, hochwertige Zutaten in einer ausgewogenen Zusammensetzung? Bei einem Verdacht auf Mangelerscheinungen kann ein Blutbild beim Tierarzt Klarheit schaffen. Ergänzende Vitaminpräparate können helfen, Lücken in der täglichen Fütterung zu schließen, sollten aber nicht wahllos eingesetzt werden.
Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss bestimmter Vitamine kann sich negativ auswirken, weshalb sich eine gezielte Ergänzung im Zweifel immer mit dem Tierarzt absprechen lässt.
Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf einen Nährstoffmangel empfiehlt sich eine Abklärung beim Tierarzt.